
► NDR-Fersehinterviews mit Ralph Gadow zu den Themen "Akupunktur" & "Allergie"
Diese altbewährte Methode der Heilbehandlung ist Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und wirkt über eine gezielte Stimulation entsprechender Akupunkturpunkte mit feinsten Nadeln.
Grundsätzlich können fast alle Krankheiten - außer jene die eine chirugische Behandlung benötigen - mit Traditioneller Chinesischer Medizin (TCM) behandelt werden. Denn die Indikationen für die Behandlung mit Chinesischer Medizin sind vielfältig und werden bereits bei vielen Krankheiten sowie Funktionsstörungen wirksam eingesetzt.
Gerade bei Krankheiten, die mit westlicher Medizin nicht oder nur unbefriedigend zu behandeln sind, gewinnt die Akupunktur zunehmend an Bedeutung.
Um nur einige Beispiele zu nennen: chronische ►Schmerzen wie Rückenschmerzen, Gelenkschmerz oder Migräne, Erkrankungen der Atemwege wie chronische Nebenhöhlenentzündungen, Bronchialasthma oder ►Pollenallergien sowie Erkrankungen des ►Magen-Darm-Traktes. Weiterhin sind besonders gute Behandlungserfolge bei Menstruationsbeschwerden, Harnwegsbeschwerden und psychosomatischen Erkrankungen zu erwarten.
Aber keinesfalls nur in Bereichen, in denen die westliche Medizin nicht den gewünschten Erfolg verspricht, ist ein Trend zu alternativen Heilmethoden zu beobachten. Immer mehr Menschen geben heute der chinesischen Gesundheitslehre als "sanfte" Medizin den Vorzug gegenüber der westlichen Heilkunde.
Wir folgen dabei stets dem Ethos, dass jede Heilmethode an ihre Grenzen stößt. In Einzelfällen können Krankheitsbilder diagnostiziert werden, bei denen eine fachärztliche Behandlung lebensnotwendig ist. Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) kann dann unterstützend angewandt werden.
Auch die Gesundheitsvorsorge oder besser gesagt die Vorbeugung von Krankheiten ist ein weiterer Schwerpunkt der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Der Hauptgedanke dabei ist: Bereits im Vorfeld einer manifesten Erkrankung das körperliche und seelische Gleichgewicht wiederherzustellen und damit den Organismus zu stärken. Beispiele: Vorbeugung von ►Müdigkeit und Erschöpfung, Infektvorbeugung sowie Vorbeugung von Depressionen.